Categorie archief: Religion

Een vroom accessoire: de bidvlek

Van de Straatsburgse terrorist Chérif Chekatt circuleren er twee foto’s. Op de meest recente springt de plek op zijn voorhoofd in het oog, de zg. zabība of bidvlek, ook genoemd bidplek of bideelt. Die ontstaat door bij het bidden veelvuldig met het voorhoofd de vloer te beroeren. Op de foto rechts, die uit zijn eerste gevangenschap in 2008 moet dateren, ontbreekt die vlek.
Als zoveel jongens van Arabische herkomst kan hij in de gevangenis door contact met predikers en propagandisten zijn ‘geradicaliseerd’ en zich vervolgens suf hebben gebeden. Gevangenissen zijn immers de broedplekken waarin Europa zijn terroristen kweekt.
Het is echter ook denkbaar dat die bidvlek niet echt is, maar alleen met kleurstof op het voorhoofd is aangebracht. Een bekende truc bij mensen die vromer willen lijken dan ze zijn, bij voorbeeld wijlen president Sadat van Egypte. Van zulke beroemde personen is er altijd wel ergens een foto zonder vlek te vinden.

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Partij voor Groente en Fruit

Het was weer een wrede nazomer: miljoenen vruchten zijn bij levenden lijve gekookt en zwaar gesuikerd in jampotten en weckflessen geperst. Dezer dagen moeten de pompoenen het ontgelden: genadeloos worden hun hersenen eruit geschept, vervolgens worden er grote sneden dwars door hun gezicht aangebracht.

Eén was er die zich het onnoemelijk lijden van planten erg aantrok: Mani (216 Irak–276 Iran), de stichter van het Manicheïsme, een religie die enkele eeuwen lang een halve wereldgodsdienst was, van Spanje tot Indië en diep in Centraal-Azië, maar tenslotte toch het loodje legde tegen het verleidelijke gemak en de grotere agressiviteit van christendom en islam.
Voor mij ligt een soort levensbeschrijving van Mani uit de vierde/vijfde eeuw: Over de wording van zijn lichaam (Περὶ τῆς γέννης τοῦ σώματος ἀυτοῦ). Een moeilijke, maar spannende tekst, over de omgang met zijn hemelse tweeling-geest (syzygus) en zijn zendingsreizen naar o.a. de Kaukasus en Indië. De tekst is helaas gebrekkig op papyrus overgeleverd, in de zog. Keulse Mani-codex.
Daar lees ik over  medegevoel met een groente. In de tuin snijdt de Doper groente — zouden het andijviestruiken geweest zijn? —

‘en smolt weg [onder gekerm] zoals mensen dat doen, net als kinderen. Wee, wee! Bloed stroomde van de plek, die door de sikkel in zijn handen getroffen werd, en zij schreeuwden met menselijke stem onder de slagen. De Doper werd bij de aanblik diep bewogen. Hij kwam en viel voor mij neer […]’ 1

Als dat geen empathie is! Elders heet het:

Wederom sprak ik tot hem: ‘Hoe is die beharing op uw lichaam ontstaan, waardoor u zich van alle mensen onderscheidt?’ [De man antwoordde:] …. ‘In mijn tuin ben ik eens in een boom geklommen en heb van de beste vruchten geplukt. Sindsdien heb ik deze beharing op mijn lichaam’ 2

Plantenmishandeling strafbaar stellen, een lik-op-stuk-beleid, is dat geen ideetje voor een politieke partij in Nederland?

NOTEN
1. Der Kölner Mani-Kodex. Über das Werden seines Leibes […] uitg. en vert. Ludwig Koenen en Cornelia Römer, Opladen 1988, blz. 6–7.
2. ibid., blz. 92–93.

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God’s own Sandy

Het zou naïef zijn te menen dat alléén het homohuwelijk de orkaan Sandy heeft veroorzaakt. Abortus komt erbij natuurlijk, en slechte voeding. En dit is pas het begin van Gods bestraffing. Lees hier (Engels). Zulke wartaal kende ik eigenlijk alleen van moslims.

Zijn dat nou onze bondgenoten, die Amerikanen?

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Katholische Sexskandale

Der Papst hat wieder mal gar nichts verstanden. Anstatt ein wenig Zerknirschung zu zeigen oder vorzutäuschen, ist ihm die angebliche Schädigung seines persönlichen Rufs wichtiger.

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Besoffen

Die evangelische Bischöfin Margot Käßmann ist betrunken Auto gefahren. Das hat man nun von der evangelischen Bescheidenheit. Ein katholischer Bischof hätte einfach einen Chauffeur fahren lassen. Vor lauter Weltklugheit wird die katholische Kirche länger überleben als die evangelische.

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Bildungswüste

Fünf, sechs amerikanische Universitäten werden im kleinen Noch-Ölstaat Qatar eine Filiale eröffnen, auf einem Campus, wo dann eine ‘Bildungsstadt’ (Education City) entsteht. Das Konzept ist nicht neu: in Ägypten befindet sich auch schon eine deutsche Universität. Es ist eine prima Idee: wichtige und nötige Fächer wie Medizin, BWL, Informatik und Wirtschaftsinformatik können dann vor Ort auf internationalem Niveau studiert werden, und sogar Politwissenschaft und Design. Man muß nicht mehr ins Ausland, was besonders den Frauen gut passt. 70% der Studierenden in Qatar sind Frauen; die Jungs spielen lieber mit Autos und Geräten.
Dabei wird aber denselben Fehler wie bei den Modernisierungen im 19. Jahrhundert gemacht: Sprache, Literatur, Recht und Theologie bleiben außen vor. Diese Geisteswissenschaften gelten entweder als überflüssig oder werden wie gehabt den traditionell ausgebildeten religiösen Gelehrten überlassen, z.B. dem bekannten Mufti Qaradawi, der fünf Kilometer weiter sitzt und dessen Bildungsniveau weit unter Abitur liegt. Seine ‘Wissenschaft’ ist aber mindestens so bestimmend für das Leben in Qatar und Umgebeung. Die Kluft wird immer größer.

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Universität und Islam

Den Münsteraner Professor der Islamwissenschaft Kalisch hat man seines Unterrichts enthoben, weil er eine Meinung verkündet hatte, die einem islamischen Verein nicht genehm war. Schlägt jetzt eine Welle der Empörung durch die deutschen Universitäten? Nö. Wahrscheinlich werden alle Universitäten so handeln wie die in Münster. Geld und Studentenzahlen sind was zählt; nicht der Inhalt der Lehre.

Nicht nur Neonazis, auch ihre Brüder die Islamisten werden hierzulande immer wieder gerne toleriert.

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Die Lektüre der Muslime

‘Für mehr als 1,2 Milliarden Muslime ist der Koran das Buch der Bücher,’ sagte gerade das Radio. Ach ja? Auch unter Muslimen gibt es viele Menschen, die lieber etwas anderes lesen. Sowie es Christen gibt, die lieber Kafka, McEwan oder Houellebecq lesen als die Bibel. Oder eine Fußballzeitschrift. Man soll die Menschen nicht immer so religiös darstellen. Wer lesen kann, greift nur selten nach dem Koran. Das Buch ist ja eh schwer verständlich. Zu meinem Vergnügen gibt es in England inzwischen junge Muslime, für die Rushdies Satanic Verses das Buch der Bücher ist.

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Karikatur

Die jämmerlichen Leberwürstchen in Arabien sollten sich mal Monty Python’s Life of Brian anschauen, eine sehr lustige satirische Darstellung des Evangeliums; das ist erst Prophetenbeleidigung! Ich habe den Film kürzlich auf DVD gekauft und habe wieder darüber gelacht bis mir das Kreuz weh tat. Dazu ist das Heilige auch da (auch da). Im Vatikan erzählen sich die Kardinäle ohne Zweifel auch blasphemische Witze, aber ich glaube, Monty Python ist besser.

Aber im Ernst: beleidigend für den Propheten Mohammed ist vor allem:
– enorme Gegensätze zwischen arm und reich bestehen zu lassen
– Frauen zu piesacken
– Gefangene zu foltern
– Darfur
– junge Menschen Schulung vorzuenthalten
– ständig Korantexte aus der Wand schallen zu lassen
– und Dummheit generell.
Diese Arten der Prophetenbeleidigung kommen in der arabischen Welt leider sehr häufig vor. Nach der Scharia soll Prophetenbeleidigung mit Hinrichtung bestraft werden, aber daraus wird nichts. Na ja, wem juckt’s.

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Islamscham

Über die Paradiesjungfrauen mailte mir ein Muslim: “Huris sind keine irdische Frauen aus Fleisch und Blut und Seele – wie wir die um uns oder in uns sehen – sondern vielmehr metaphorische, jedoch lebensechte Einbildungen.”
Wo hat er das her? Nicht aus dem Koran; dort sind die Huris echte Frauen. Auch nicht aus der Tradition des Propheten; dort werden sie äußerst sinnlich und appetitlich dargestellt. Was hätte man auch von Frauen, die keine sind? Überdies: Lebensechte Einbildungen kann sich jeder ungläubige Wichser auch erdenken.
Entweder ist der Mann modern geschult und denkt: das kann es nicht wirklich geben, das muss im übertragenen Sinn gemeint sein. Aber das würde dann auf das ganze Paradies zutreffen, und wenn es das nicht wirklich gäbe, wozu sich dann noch anstrengen?
Oder es ist ein Fall von Islamscham. Orientalisten und Missionare haben vor hundert Jahren, als sie noch etwas galten, islamische Glaubensvorstellungen kritisiert und/oder belächelt. Manch ein Muslim, vielleicht auch mein Briefschreiber, hat das verinnerlicht und versucht jetzt seinen Glaube schöner darzustellen, indem er den vermeintlichen Stachel, das Erotische, herausnimmt. Aber für wen? Missionare gibt es nicht mehr, und Orientalisten und andere Europäer sind nicht mehr prüde und haben ihre Einwände gegen Huris längst fallen gelassen. Oder ist er selbst inzwischen so durch die viktorianische Prüderie beeinflusst, dass ihm der Gedanke an Fleischeslust peinlich geworden ist?
“… oder in uns sehen” – diese Wörter des Briefschreibers weisen darauf hin, dass er auch die Frauen mit einbezogen hat. Ein moderner Mensch also, der versucht, die alten Texte für die Moderne passend zu machen. Die Absicht ist zu preisen; aber so soll man doch nicht mit Texten umgehen.

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