Inselitis


Am Feiertag hatte ich mal wieder einen Anfall von “Inselitis”. Ich interessiere mich dann plötzlich heftig für eine entlegene Insel und möchte dorthin; am besten für immer. Dann lese ich darüber alles was auffindbar ist, schaue Bildchen und träume mich ein bißchen dorthin.
Der Auslöser war diesmal wohl das Auftauchen von Palau in den Nachrichten, wegen der Uiguren, s. unten.
Aber nicht nach Palau möchte ich. Diesmal hat es mir St. Pierre angetan, im französischen Überseegebiet St. Pierre et Miquelon, unweit von Kanada: zwei Inselchen, überwiegend von Fischern bevölkert.
Eine Erklärung für meine Sehnsucht nach Inseln habe ich nicht. Oder ist es der Wunsch, das Leben stark zu reduzieren, für immer weg zu sein?


Theoretisch könnte ich auf St. Pierre meine Pension verbringen. Es liegt in der Eurozone, ist politisch stabil, ist volkommen unabenteurlich. Die Immobilienpreise werden sich in Grenzen halten und Gelegenheit zum Geld ausgeben gibt es kaum. Und wenn man mal neue Schuhe oder ein Kunstgebiss braucht, kann man ja schnell nach Newfoundland. Natürlich hat das Gebiet ein sehr rauhes Klima, und nur 6000 wahrscheinlich recht bornierte Einwohner, aber Palmenstrände interessieren mich eh nicht. St. Pierre ist wenigstens praktikabeler als St. Helena, mein Schwarm vom Vorjahr.

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