Schiesserei auf dem Lande

Ach ja, la Westphalie, Voltaire hatte schon seine Probleme mit diesem Landstrich. Zu Gast bei guten Freunden in der westfälischen Pampa war ich Zeuge, wie ihr zwölfjähriger Sohn beichtete, den Hahn der Nachbarn erschossen zu haben. Er hatte einen guten Grund gehabt, so meinte er: Der Hahn belästigte ja ständig ‘seine’ Hühner. So hatte er eine Schrotflinte genommen, das Tier erschossen und begraben. (Ein wenig Schuldgefühl war also schon da.)
Nun, dass ein Zwölfjähriger noch kein ausgereiftes Gefühl für Proportion bei Konfliktlösung hat, kann ich verstehen. Auch das wahre Wesen eines Hahns dürfte ihm noch entgangen sein. Aber dass die Eltern ihre Waffen so herumliegen lassen, dass Kinder dazu Zugang haben, finde ich unverzeihlich. Und völlig unverständlich fand ich ihre Reaktion: sie wollten den Jungen bestrafend zusprechen, aber konnten dabei ihr Lachen nicht halten. Jetzt weiß der Knabe, dass er nur ein Kavaliersdelikt begangen hat. Was soll aus ihm werden? Wie lange hat der Nachbarsjunge noch zu leben?

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