Geistertürme

Ein Jahr oder noch länger ist es her, daß die brüchigen, engen Türme aus den Sechzigern, in den die Geisteswissenschaften der Marburger Universität untergebracht sind, mit Gerüsten und Zäunen umgeben wurden. Es waren nämlich einige der natursteinernen Dekorationsplatten von einer Fassade nach unten gefallen. Wenn so ein schweres Stück auf einen Menschen fällt, stirbt er; daher die Schutzmaßnahme. Jetzt sind die Gerüste wieder weg; die verbliebenen Platten sind auf Festigkeit geprüft, die kaputten sind mit häßlichen Kunststoffplatten ersetzt worden. Das macht nichts; die Türme sollen in wenigen Jahren ohnehin abgebrochen werden. Aber daß diese kleine Operation mehr als ein Jahr hat dauern müssen, das ist schlimm, und lächerlich auch.
Wenn die Uni für so eine Lappalie ein Jahr braucht statt einen Monat, dann wird der neue geisteswissenschaftliche Campus im Klinikviertel, dessen Bau genehmigt worden ist, nie Wirklichkeit werden. Es sieht also danach aus, daß die Türme noch ein halbes Jahrhundert stehen werden. Wenn die Kunststoffplatten auch kaputt sind, so um 2015, dann doch bitte wieder natursteinerne! Vielleicht können die chinesischen Alumnen mal Entwicklungshilfe leisten?

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