Alte Träume, fürs Archiv, 2

Mittwoch, 7. März 2007: Traum von Linksverkehr
Ich fuhr auf der Autobahn, die beiden Fahrstreifen waren gut gefüllt. Dann sah ich durch die Kurve Verkehrsströme herankommen, die meinten daß hier Linksverkehr sei. Geisterfahrer also, aber dann ganz massiv. Der beste Ausweg aus dieser bedrohende Lage war: aufzuwachen.
Das Träumchen knüpft an bei meiner Beobachtung über den fehlenden Linksverkehr in meinem Englandtraum, von vor einigen Tagen.

Samstag, 24. Februar 2007: Traum von England
Im Traum war ich in England. Die Handlung war verwirrt und offensichtlich nicht sehr bedeutsam. Aber es kamen klare Bilder herüber, von einer Landschaft und einem Dorf, alles sehr wirklichheitsgetreu. Nur eine Sache stimmte nicht, wie ich erst nach dem Aufwachen feststellte: es gab dort Rechtsverkehr!

Montag, 3. April 2006: Verlust
Heute Nacht habe ich mit meiner Geliebten gebrochen. Heute morgen konnte ich mich noch erinnern wie sie aussah, aber nicht mehr wie sie hieß.
Kein Wunder auch: Ich habe doch gar keine Geliebte?

Donnerstag, 30. März 2006: Ungesehener Traum
Ich muß wohl geträumt haben. Als ich heute aufwachte war ich zutiefst deprimiert, obwohl es im wachen Leben bis daher noch keinen Grund dazu gab. Dann diesmal mal früh ins Fitneßstudio, dann verweht das wieder.

Sonntag, 26. März 2006: Alpträumchen
Bahnhofscafé. Ich bestellte zwei Kaffee: einen in der Tasse zum gleich austrinken, und einen im Becher zum mitnehmen in den Zug. Als ich saß und den ersten Kaffee trank, wurde mir der zweite gebracht. Der kam jedoch auch in einer Tasse, nicht in einem Becher!! Erschreckt aufgewacht.
Wo war hier der Schreckensmoment? Bei einem so klitzekleinen Zwischenfall muß man doch nicht erschrecken? Bei etwas nachdenken stellte sich heraus, daß die erste Serviererin eine nette junge Frau gewesen war, die zweite eine mütterliche, sauer guckende. Da gab es also schon Grund zum Erschrecken.
Aber warum lag im Traum dann die Betonung auf die Erscheinungsform des Kaffees statt die der Frau?

Freitag, 10. März 2006: Absurder Traum
Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und spürte die Lust, in eine Wohnung einzubrechen. Dort war im Erdgeschoß ein Hund, ein großer Schäferhund, eingeschlossen in einem Glasschrank. Das Tier tat mir Leid; ich hätte es gerne befreit, aber das schien mir unter den Umstanden kein gute Idee.
Ich wollte nichts mitnehmen, darum ging es gar nicht. Nur eine Spur zurücklassen. Ich nahm ein Telefonbuch und legt es hin an eine Stelle, wo jeder sich fragen würde: wie kommt das dort hin?
Ich verließ die Wohnung. Draußen im Garten saßen zwei Frauen in der Lotushaltung und meditierten. Sie fühlten sich von mir nicht gestört. Mein Fahrrad konnte ich nicht wieder finden.

Sonntag, 5. März 2006: Traum vom Jobwechsel
C., ich und noch zwei Freunde hatten uns angemeldet für die US Air Force. Am Tage des Eintritts verlief alles erst mal ganz freundlich. Im späten Nachmittag wurden wir ein Weile alleine gelassen. Durch ein Fenster war sichtbar, wie auf dem Gelände Rekruten trainiert wurden. Dann fiel mir auf einmal ein, daß ich erstens keine Lust hätte, mich so anbellen zu lassen, und zweitens, in meinem Alter und mit einem kaputten Knie, körperlich total nicht in der Lage sein würde, dieses Training zu überstehen. C. und die beiden anderen sind auch kein achtzehn mehr, aber immerhin zwanzig Jahre jünger!
Während des Wartens erzählte ich C. von meinem letzten Besuch bei meiner Mutter. Sie hatte eine Couch in ihrem Wohnzimmer aufstellen lassen, und auf der lag sie, in einem karmesinroten kleinen Nichts aus Satin.
‘Mutter, gehst Du jetzt anschaffen oder was?’
‘Ja, und?’
Meine Mutter ist weit über achtzig und hat nie eine Neigung zu diesem Aufgabenbereich gehabt; im Gegenteil. Noch ein Fall von schlechtem Casting.

Donnerstag, 22. Dezember 2005: Traum vom Geld
Ich ging zusammen mit meiner Kollegin Frau L. über das Universitätsgelände. Auf einmal sah ich einen Euro auf dem Boden liegen. Ich bückte mich, um ihn auf zu heben. Als ich das tat, sah ich dort unter etwas Müll einen 50 Euro Schein schimmern. Als ich den auch aufnahm, merkte ich daß es nicht ein Schein war, sondern ein kleines Bündel: 4, 5 Scheine vielleicht. Ich steckte sie schnell ein, ohne daß Frau L. es bemerkte. Ende Traum.
Ist das nicht arg unsympathisch? Ich hätte doch das Bündel erfreut in de Luft halten können und in einer einfachen Geste ihr die Hälfte dieses gefundenen Geldes überreichen können? Aber nein, nur Geiz und Versteck spielen.
Frau L. will demnächst ein neues Leben anfangen und braucht dazu Geld. Neuerdings hatte ich gedacht: Wenn ich jetzt zu großem Geld käme, würde ich ihr eine beachtliche Summe schenken, als Starthilfe. Aber siehe da, der Traum ist diesmal realistischer.

Montag, 3. Oktober 2005: Renovierungsalptraum
Es fing schon mit dem Aufzug an: die graffitiverschmierten Wände hatte man mit diskret glänzendem Stahl verkleidet; der Hinterwand war das Photo einer Frühlingslandschaft geworden. Im Institut selbst fiel gleich der Korridor ins Auge: alles neu angestrichen, neue Türklinken, gestylte Namensschilder, so auf dezent. Am liebsten hätte man uns ganz rausgeschmissen, aber leider sind einige unserer Mitarbeiter fest angestellt. So viel Raum brauchen wir aber nicht mehr, muß der Kanzler gedacht haben, und so hatten auf einmal neue Partien Einzug gehalten. Alumni-Verband, Israel-Verein, etwas mit Statistische Erforschung: alles was eine Uni so braucht. Aber denen konnte man eine über dreißig Jahre vernachlässigte Bruchbude natürlich nicht zumuten. Am schlimmsten war noch der wollige, hochflorige, kamelfarbene Teppichboden.

Samstag, 1. Oktober 2005: Zwei Stagnationsträumchen
1. Ich wollte mit John nach Istanbul fahren. Bis München ging alles gut, obwohl der Zug die letzte paar Hundert Meter nicht mehr über Gleise, sondern einfach über den Boden fuhr. Dann mußten wir umsteigen, aber der andere Zug fuhr gar nicht. Wir fanden uns in den nächtlichen Straßen Münchens wieder.
2. Ich wollte die Wohnung verlassen und fand die Vordertür abgesperrt: Schloß und Türklinke waren abmontiert, das ganze war zugenagelt; allerdings an der Innenseite! Meine erste Gedanke: ich kann doch auch durchs Fenster ausgehen.

Montag, 26. September 2005: Traum
War mit meiner Ex-Frau auf einem Markt unterwegs. Sie kaufte zwei Fische und bereite sie vor Ort zu. Dann lief Sie auf einmal weg. Ich fand es schade um die Fische und folgte ihr mit den beiden Tellern. Unterwegs kaufte sie noch in einem Kurzwarenladen ein. Ich stellte die Teller auf einen Heizkörper um die Fische warm zu halten. Sie ging weiter und traf auf eine Truppe Soldaten, die mit Schwertern Balanceakten durchführten. Dann verschwand sie mit einem von denen in eine Kneipe. Ich verstand, daß aus Fisch essen nichts mehr werden würde; hatte auch keinen Hunger mehr.

Mittwoch, 31. August 2005: Träumchen
Ich träumte, daß ich eine neue Wohnung hatte, drei bis vier mal so groß wie die heutige. Sie war schön, die Wohnung, mit interessanten Eckchen, Höhenunterschieden und ein Terrasse. Trotzdem war sie nicht ganz befriedigend. Die meisten Räume waren leer und öde. Dann kam noch meine ganze Familie, einschließlich die bereits verstorbenen, und hatten dies und das zu beanstanden. Das verdarb mir den Spaß noch mehr.

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