Religion

Wenn in meiner Herrenrunde das Gespräch auf Religion kommt, fällt mich immer auf, daß ungefähr die Hälfte der Anwesenden religiös ist, und die andere total nicht.
Unter den Religiösen gibt es z.B. zwei, die aus der katholischen Kirche ausgetreten sind, aus Ärger, Enttäuschung und Scham. Erledigt, würde man meinen, aber nein: sie beschäftigen sich immer noch mit besagter Einrichtung, ärgern sich über Kardinäle, beschnuppern aber auch andere Religionen und Sekten; kurzum, Religion läßt sie nicht los. Die anderen sind nicht interessiert, gelangweilt sogar, und verlangen ein anderes Gesprächsthema.
Auch die Wörter ‘schlechthinniges Abhängigkeitsgefühl’ sind wieder gefallen.
Als Kleinkind ist man von seinen Eltern sehr abhängig. Meine Jugend war schlechthinnig schlecht; ich habe früh lernen müssen, daß auf meine Eltern kein Verlaß ist. Kann es vielleicht so sein, daß diese Erfahrung mich beigebracht hat, mich auf ein noch höheres Wesen ebenfalls nicht zu verlassen?
Die in einer Kirche enttäuscht sind, haben auch schlechte Erfahrungen gemacht, aber nicht als Kleinkind, und nicht in einem so wesentlichen Punkt, das macht vielleicht den Unterschied. Der Glaube an die Möglichkeit eines Vertrauens ist nicht erschüttert.

Een reactie plaatsen

Opgeslagen onder Religion

Reageer

Vul je gegevens in of klik op een icoon om in te loggen.

WordPress.com logo

Je reageert onder je WordPress.com account. Log uit / Bijwerken )

Twitter-afbeelding

Je reageert onder je Twitter account. Log uit / Bijwerken )

Facebook foto

Je reageert onder je Facebook account. Log uit / Bijwerken )

Google+ photo

Je reageert onder je Google+ account. Log uit / Bijwerken )

Verbinden met %s